Zur Startseite musikverrueckt.de

Various Artists “THE MANY FACES OF JUDAS PRIEST”
(A Journey Through The Inner World Of Judas Priest)

VA-The Many Faces Of Judas Priest

Label: Music Brokers (H’art)

Web:

VÖ: 16. Juni 2017

TT: 113:33 Minuten

Verfügbar: 3-CD & Digitales Album

Für Fans der Stilrichtungen:
Heavy Metal - Hard Rock
Classic Rock - Thrash Metal
Death Metal - Alternative Metal

111
111

01.
x

02.
x

03.
x

04.
x

05.
x

06.
x

07.
x

08.
x

09.
x

10.
x

11.
x

12.
x

13.
x

14.
x

111
111
01.
x

02.
x

03.
x

04.
x

05.
x

06.
x

07.
x

08.
x

09.
x

10.
x

11.
x

12.
x

13.
x

14.
x



01.
x

02.
x

03.
x

04.
x

05.
x

06.
x

07.
x

08.
x

09.
x

10.
x

11.
x

12.
x

TITELVERZEICHNIS DISC 1: The Many Faces Of Judas Priest

AL ATKINS
Winter

VIOLENT STORM feat. KK DOWNING
Deceiver

SUNDANCE feat. ALAN MOORE
Coming Down

TIGRES
Victimas Del Rock

HANNIBAL
1066

ELF
Annie New Orleans

GLENN HUGHES feat. DAVE HOLLAND
Getting Near To You

VIOLENT STORM feat. KK DOWNING
War No More

AL ATKINS
Never Satisfied

TIGRES
A Tiempo

HANNIBAL
Look Upon Me

GLENN HUGHES feat. DAVE HOLLAND
It’s About Time

SPENCER DAVIS GROUP
Living In A Backstreet

SUNDANCE feat. ALAN MOORE
Crazy Song

TITELVERZEICHNIS DISC 2: The Songs

ICED EARTH
Screaming For Vengeance

AS I LAY DYING
Electric Eye

FATES WARNING
Saints In Hell

ANGELUS APATRIDA
Hell Patrol

RADAKKA
Night Crawler

UNLEASHED
Breaking The Law

WOLF
Rocka Rolla

ICED EARTH
The Ripper

SIX FEET UNDER
Never Satisfied

WITHERSCAPE
Out In The Cold

STRAPPING YOUNG LAD
Exciter

NEVERMORE
Love Bites

SIX FEET UNDER
Night Crawler

WITHERSCAPE
Last Rose Of Summer

TITELVERZEICHNIS DISC 3: Defenders Of The British Metal

MAINEEAXE
Shout It Out

HOLOSADE
Welcome To The Hell House

GASKIN
Despiser

ACE LANE
Emotion

21 GUNS
Nothing’s Real

HERITAGE
Attack Attack

ACE LANE
Jay

HOLOSADE
Madame Guillotine

MAINEEAXE
Run To The Angels

GASKIN
Sweet Dream Maker

HERITAGE
Remorse Code

21 GUNS
No Soul

 

 


x

„The Many Faces Of Judas Priest“ ist ein 3-CD-Sampler, auf dem diverse Acts und Bands von jung bis alt ihre Vorlieben zur britischen Classic Metal Band ausleben. Der englische Sänger Alan Watkins – bekannt durch Solo-Aktivitäten und in der Gruppe „Holy Rage“ – darf als Erster ran und vergnügt sich mit „Winter“,, einem Uralt-Klassiker vom 1974er „Priest“-Album „Rocka Rolla“, einem DER wegweisenden Heavy Metal Alben der 70er Jahre. Insider wissen natürlich, dass der Shouter einst eines der Gründungsmitglieder der Briten gewesen ist, aber noch vor dem ersten 74er Release durch Rob Halford ersetzt worden ist. Aber es gibt nicht nur JP-Cover Versionen zu hören, die texanischen VIOLENT STORM wurden auf ihrem selbstbetitelten Debüt Album aus dem Jahr 2005 von „Priest“-Gitarrist K. K. DOWNING produziert, der es sich nicht nehmen ließ, wie im hier vorgestellten „Deceiver“ die Leadgitarre zu spielen, das Stück ist übrigens nicht verwandt & verschwägert mit dem „Deceiver“ vom 1976er Album „Sad Wings Of Destiny“ – für mich noch heute eines der besten JP-Alben überhaupt!

Die Zeitreise geht durch sämtliche Dekaden der JP-Diskographie, auf CD 1 gibt es allerdings auch ein paar Querverweise zur Band wie den Produzenten Roger Bain, der das „priest“ige Debüt Album produziert hatte und auch das hier zu hörende mitreißende „1066“ von der englischen Kult-Prog-Band HANNIBAL: Exzellenter Fusion-Jazz-Rock mit trötendem Saxophon und psychedelischer Kirmel-Orgel. Es sollte das einzige Album der Briten bleiben – 2017 gab es die wohlverdiente Re-Issue – Musik, wie sie Fans von „Backdoor“, „Ashton, Gardner & Dyke“ oder „Bloodwyn Pig“ gefallen dürfte. Wer ELF sagt und dabei an eine Fußballmannschaft denkt, ist kein Musikfan, denn diese wissen natürlich, dass es sich hier um die legendäre Gruppe aus den 70ern handelt mit keinem geringeren als Ronnie James Dio am Mikrofon – warum & weshalb das saustarke Stück „Annie New Orleans“ mit einem RJD in TOP-Form? Roger Glover war der Produzent des zweiten 74er „Elf“-Studio-Albums und hat auch das 2004er „Priest“-Album „Metalogy“ produziert.

CD 2 bringt dann originale „Priest“-Kompositonen als Cover Versionen verschiedener Metal Kohorten, begonnen bei den Power Thrashern ICED EARTH über den gutturalen Keller-Death von SIX FEET UNDER (mit „Never Satisfied“ als absolutem Disc-Highlight) bis hin zu den schwedischen Prog Deathern WITHERSCAPE – hier ist fast jeder der 14 Tracks ein Garant für die ultimate Metal-Party! Und da dürfen natürlich auch der Klassiker „Breaking The Law“ (hier von UNLEASHED gespielt) oder der „Ripper“ (nochmal ICED EARTH) nicht fehlen! Kritik gibt es aber auch: „Welcome To The Hell House“ von HOLOSADE hört sich an wie durch einen „Transistor Verstärker“ gejagt – von Druck und Wucht der originalen JP-Aufnahmen keine Spur! Und GASKIN haben kleine Probleme bei der rhythmischen Umsetzung ihres Beitrages „Despiser“.

Auf Disc 3 geht es ebenfalls metallisch zur Sache – hier kommen die „sogenannten“ Nachwux-Priester zu Wort – „Shout It Out“ von MAINEEAXE lockt erstmal keinen Hund vor dem Ofen hervor – klingt wie ein müder Verschnitt aus Teenie-Pop („Bay City Rollers“) und Bubblegum-Rock („The Sweet“)! „Defenders Of The British Metal“ lautet der Untertitel von CD 3 – es handelt sich überwiegend um antiquiert klingende Bands aus der 80er NWOBHM-Ära – Ausnahmen bestätigen die Regel – die von „Thin Lizzy“-Member Scott Gorham ins Leben gerufenen „21 Guns“ hatten ihre beste Zeit in den 90ern. Der Titelsong ihres zweiten Albums „Nothing’s Real“ gefällt sehr gut ebenso wie die beiden Beiträge von ACE LANE, einer 1982 in Kingston-Upon-Hull gegründeten Band, die nur ein Studio Album (1983: „See You In Heaven“) veröffentlicht und sich auch kurz danach wieder getrennt hat. Beide Titel der Gruppe mit Frontman Mick Clarke und den beiden Gitarristen Gary Sleet und Paul Brook stammen von diesem Longplay.

Fazit: Coole und unterhaltsame Fortsetzung der Reihe vom Label „Music Brokers“ - Tina Turner, Daft Punk, David Bowie, Kiss, Yes, Lou Reed und weitere Acts sind ebenfalls mit diversen Box-Editionen bedacht worden, auf denen jede Menge starke Cover Versionen der vertretenen Künstler zu hören sind. „The Many Faces Of Judas Priest“ beinhaltet eine sehr gute CD 1, eine gute CD 2 und die – na, ja – „interessante“ CD 3. Sammler von Cover Versionen kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten!

Veröffentlichung: 16. Juni 2017

Verfügbarkeit: 3 CDs & Digitales Album

KAUFEMPFEHLUNG:    KKKKKKKKKK (1,959)

Sorry, aber für 2018 ist Dr. Music ausgebucht, neue Termine sind erst wieder ab Anfang 2019 verfügbar!

Zur Startseite musikverrueckt.de