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T. REX “GREATEST HITS”

T Rex - Greatest Hits

Studio Alben von T. REX

T. Rex (1970)
Electric Warrior (1971)
The Slider (1972)
Tanx (1973)
Zinc Alloy And The Hidden Riders
Of Tomorrow(1974)
Light Of Love (1974)
Bolan’s Zip Gun (1975)
Futuristic Dragon (1976)
Dandy In The Underworld (1977)

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TITELVERZEICHNIS CD 1:

Get It On
Metal Guru
Children Of The Revolution
Twentieth Century Boy
Mystic Lady
Jeepster
Buick Mackane
Teenage Dream
Baby Boomerang
Solid Gold Easy Action
Spaceball Ricochet
Dandy In The Underworld
I Love To Boogie
Mad Donna
Telegram Sam
Baby Strange
Cosmic Dancer
Rock On
Beltane Walk
Chariot Choogle
The Groover
Born To Boogie
New York City
Ballrooms Of Mars


TITELVERZEICHNIS CD 2:

The Slider
Ride A White Swan
Solid Baby
Tenement Lady
Rabbit Fighter
Think Zinc
Celebrate Summer
Hot Love
Lady
Free Angel
Rapids
London Boys
Thunderwing
Mambo Sun
Life’s A Gas
Cat Black
Sitting Here
Debora
Laser Love
All Alone
Light Of Love
Broken Hearted Blues
Truck On Tyke
Chrome Sitar
The Soul Of My Suit
City Port
To Know You Is To Love You (feat. Gloria Jones)

Time:

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Von der britischen Band T. REX gibt es mittlerweile sicher hunderte von Best-Of-Zusammenstellungen, diese „Greatest Hits“ habe ich vor einigen Wochen auf einem Wühltisch einer Kaufhauskette (beginnt mit einem “K”...) gefunden. Die meisten Lieder besitzte ich zwar schon, aber das Cover ist cool und der Preis war heiß (1 Euro!) und da muss der Sammler einfach zugreifen, auch wenn ein strafender Blick von der besseren Hälfte kommt <du hast doch schon alles von der denen>. Ja, ja, Marc Bolan war der Chef, Songwriter und Gründer der Gruppe, die in den Jahren 1970 – ca 1973 ihre beste Zeit hatte und in dieser Zeitspanne auch die meisten Hits in den internationalen Charts platzieren konnte. Und genau diese sind hier auch alle versammelt auf diesem Doppel-Album – die meisten Songs waren sogenannte Mädels-Hits, auf die Damen - jetzt schon etwas gesetzteren Alters (ha, ha, das war die Replik!) - auch heute immer noch abkönnen. „Get It On“, „Metal Guru“, „Hot Love“, „Jeepster“ und vor allem die „Children Of The Revolution“ – gut abgehangene Soft-Pop-Rocker – es vergeht wohl kaum eine Hochzeitsparty, bei der nicht mindestens ein gutgelauntes weibliches Feierbiest vor meinem DJ-Pult herumturnt, wenn ich einen dieser Oldies in der Lounge-Runde am Nachmittag auflege. Die beiden CDs sind komplett ausgereizt mit einer Spielzeit von jeweils knapp 80 Minuten und daher darf sich der geneigte T.Rex-Fan auch auf ein paar seltener gehörte und trotzdem sehr gute Titel freuen, die meistens nur auf den originären Alben der Gruppe zur Verfügung standen. Von dem 1972er Album „The Slider“ gibt sogar es sämtliche Songs, dazu die drei Bonus Tracks der 90er Re-Issue und diese Tatsache wiederlegt dann wiederum die Behauptung, dass es sich bei allen 51 Stücken um die wirklich besten „Greatest Hits“ handelt. Das posthume und 1981 veröffentlichte „Black Cat“ hatte es – wie viele andere Stücke des Albums – überhaupt nicht mal in die Nähe irgendwelcher Charts geschafft. Die starke sommersonnige B-Seite „Woodland Rock“ (a-Seite „Hot Love“, 1971) fehlt leider, mit „Jitterbug Love“ hat man eine weitere starke B-Seite (von „Children Of The Revolution“) nicht berücksichtigt. Ende 1973 war es dann so ziemlich vorbei mit dem Ruhm der Band, MARC BOLAN liebäugelte mit einer Solokarriere, die letzten Konzerte wurden aus vertraglichen Gründen noch gerade mal so über die Bühne gebracht – ich habe T. REX im November 73 in Nürnberg in der Meistersingerhalle Live gesehen und war mehr als enttäuscht, als die Briten vor ca 150 Zuschauern in einer großen Halle gerade mal etwas mehr als eine Stunde ihr Programm gelangweilt herunternudelten. Die Highlights der unbekannteren und nicht in Charts zu Hitehren gekommenen Songs: Die kuscheligen „Cosmic Dancer“ und “LIfe’s A Gas” von der 71er LP „Electric Warrior“, der „zz-top“ige Boogie Rocker „Solid Baby“, die „London Boys“ und „Laser Lover“, ein Bonus Track von der 94er Re-Issue des 76er Albums „Futuristic Dragon“, in dem Marc Bolan zeigt, dass er auch ein begnadeter Slidegitarrist gewesen ist. Dass der Musiker Bolan so langsam begann, in neopsychedelische Avantgarde-Pop-Gefilde abzudriften, zeigt er zudem mit dem nicht mehr so sehr vom Mainstream-Publikum geliebten 1974er Album „Dandy In The Underworld“ – beispielhaft dafür das schräge „Think Zinc“.

Insiderwissen: Einen seiner letzten Songs hatte MARC BOLAN gemeinsam mit seiner damaligen Freudin Gloria Jones aufgenommen. Er hatte die Background Vokalistin Anfang der 70er Jahre kennen und lieben gelernt. Jones war es auch, die den Unfallwagen fuhr, als Marc Bolan am 16. September 1977 tödlich verunglückte. Sie selbst überlebte mit mehreren Knochenbrüchen und lebt heute mit dem gemeinsamen Sohn Rolan (* 1975) in Los Angeles. Die 71jährige Sängerin ist dem Musikbusiness treu geblieben, ihr zweites Studio Album „Share My Love“ ist 2009 erstmals als CD wiederveröffentlicht worden. Ihr bekanntester Song war in den 70er Jahren der Klassiker „Tainted Love“, den später die Synthie Pop Band Soft Cell erneut in die Charts gebracht hatte. Das Original: https://youtu.be/NSehtaY6k1U

Veröffentlichung: 2012

Label: Warner Music UK

Von Fans ins Leben gerufene Webseite: http://www.marc-bolan.org/ 

Kaufempfehlung:    KKKKKKKKKK (1,950)

 

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