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RORY GALLAGHER “BBC SESSIONS”

Rory Gallagher - BBC Sessions

Biographische Daten Rory Gallagher:

* 02. März 1948 in Ballyshannon (Irland)
+ 14. Juni 1995 in London (Alter: 47 Jahre)

Empfehlenswerte Alben:

1969: Taste
1971: Rory Gallagher
1972: Live In Europe
1973: Blueprint
1975: Calling Card
1978: Photo-Phinish
1979: Top Priority
1980: Stage Struck (Live)
Defender (1987)

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TITELVERZEICHNIS CD 1 (TT: 61:37):

Caling Card
What In The World
Jack-Knife Beat
Country Mile
Got My Mojo Working
Garbage Man
Roberta
Used To Be
I Take What I Want
Cruise On Out


TITELVERZEICHNIS CD 2 (TT: 65:20):

Race The Breeze
Hands Off
Crest Of A Wave
Feel So Bad
For The Last Time
It Takes Time
Seventh Son Of 7th Son
Daughter Of The Everglades
They Don’t Make Them Like You Anymore
Tore Down
When My Baby She Left Me
Hoodoo Man

Time:

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7:23

 

 

Nach und nach plant Universal Music, den gesamten diskographischen Katalog von RORY GALLAGHER zu veröffentlichen. Lässt mich eigentlich kalt, weil ich sowieso so gut wie alles vom irischen Superhelden habe und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass jedes einzelnes Scheibchen (die Vinyl-Singles eingeschlossen) wieder ausgegraben wird. Solange aber solche Raritäten dabei sind wie diese hier vorgelegten „BBC Sessions“ soll es mir recht sein. Allerdings: Das gleiche Album gab es schon mal 1999 und insofern müssen Rory-Fans nicht gleich hektisch werden, denn sie werden dieses seinerzeit von RCA Records veröffentlichte Doppel Album längst in ihrer Sammung haben. Und wenn nicht? Jetzt aber! Auf Disc 1 gibt es diverse bei der BBC aufgenommene Songs aus den Jahren 1973 und 1979. Die zweite CD geht etwas weiter zurück ins Jahr 1971 und beinhaltet mehrere Sessions bis zum Jahr 1986. Am Schlagzeug haben damals Rod De’Ath und Wilgar Campbell gesessen (Track 10: „Cruise On Out“ ist mit Ted McKenna“ gespielt worden, der Sonny Boy Williamson-Klassiker „When My Baby She Left Me“ mit Brendan O‘Neil), der treubegleitende Tieftöner hieß Gerry McAvoy und am Piano klimperte Lou Martin. Gleich das erste Stück „Calling Card“ – sowieso schon immer einer meiner Rory-Lieblinge gewesen – begeistert hier mit coolen Improvisationen, in vielen Stücken – anders wie auf den Original Studio Alben, wo es wesentlich rockiger zugeht – packt der Meister wie in „What In The World“ den Blues aus – Fuzz Gitarre? Hat Rory nicht nötig, er musste seinen Amp nicht bis zum Anschlag aufdrehen, um „sloppy playing“ zu übertünchen, wie es viele andere getan haben (Page) und heute noch tun (Bonamassa). Lautstärke ist nicht wichtig – Feeling ist alles – und davon hatte Rory mitsamt seinen Begleitern eine Riesenmenge mitgebracht in die BBC Studios. Mit „Jack-Knife Beat“ gibt es eine weitere tolle Nummer, die meiner Meinung viel zu wenig Erwähnung findet, wenn die Sprache auf die Klassiker von RG kommt. Ebenfalls im Original auf dem saustarken Album „Calling Card“ – damals wie heute einfach ein richtig geiler Blues-Rocker! Kurz und gut: Wer von den Gallagher-Fans dieses Doppel-Album noch gar nicht besitzt, sollte das schleunigst nachholen, denn hier wird ganz großes Kino von einem der besten (viel zu früh verstorbenen) Blues-Rock-Gitarristen aller Zeiten geboten.

Veröffentlichung: 16. März 2018

Label: Universal Music

Web: http://rorygallagher.com/

Kaufempfehlung:    KKKKKKKKKK (1,744)

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