NASHVILLE (TV-Serie / Soundtrack)

 

 

Soundtrack - Nashville

Originaltitel:
Nashville

TV-Start 10. Oktober 2012
(in Deutschland: 26.02.12)

Regie: diverse

Titelmusik: Tree Adams
Musik: Diverse Interpreten

Hauptdarsteller:
Connie Britton, Hayden Panettiere, Clare Bowen, Charles Esten, Eric Close, Jonathan Jackson, Powers Boothe, Sam Palladio

 

 

 

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TITELVERZEICHNIS:

CONNIE BRITTON
Buried Under

SAM PALLADIO & CLARE BOWEN
If I Didn’t Know Better

HAYDEN PANETTIERE & CHARLES ESTEN
Undermine

CHARLES ESTEN
Sideshow

CONNIE BRITTON & HAYDEN PANETTIERE
Wrong Song

CONNIE BRITTON & CHARLES ESTEN
No One Will Ever Love You

JONATHAN JACKSON
Twist Of Barbwire

HAYDEN PANETTIERE
Love Like Mine

LENNON STELLA & MAISY STELLA
Telescope

CLARE BOWEN & SAM PALLADIO
When The Right One Comes Along

HAYDEN PANETTIERE
Telescope (Radio Mix)

SAM PALLADIO
I’ll Be There

CLARE BOWEN
Love’s Ring Of Fire

HAYDEN PANETTIERE
Undermine (Acoustic Version)

CONNIE BRITTON
Changing Ground

 

Note:

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Mittlerweile ist es schon eine Kunst, überhaupt noch durchzublicken bei dem Überangebot an TV-Serien, die jedes Jahr in die X.Staffel gehen und jährlich kommen weitere neue interessante Serien hinzu. Ganze Bücher könnte man mit diesem Thema füllen. Natürlich gibt es auch bereits jede Menge guter Webseiten, die sich des Themas angenommen haben. Eine der besten deutschsprachigen ist: http://www.serienjunkies.de/ - die 60er Jahre waren u. a. geprägt von Klassikern wie „Mit Schirm, Charme und Melone“, „Bonanza“, „Flipper“ oder „Ivanhoe“, in den 70er Jahren kamen die „Waltons“, „Rauchende Colts“ und der mörderische „Kleine dicke Ritter“ der „Augsburger Puppenkiste“ hinzu – wie gut, dass damals der Schäuble noch nichts zu sagen hatte, der hätte den Oblong-Fitz-Oblong doch direkt auf den Index gesetzt.

In den letzten Jahren waren es dann die Serien „Lost“, „Jericho“, „True Blood“ oder „Dexter“, die das glotzende TV-Volk begeisterten (dazu zähle ich mich natürlich auch selbst, ich bin leider von einer höheren Macht dazu auserkoren worden , so viele Serien wie möglich zu sammeln, und so stapeln sich die bespielten und gekauften DVDs mittlerweile auch in meinem Video-Archiv in schwindelerregende „Turm-von-Babel“-Höhen.

Auf eine TV-Serie warten vor allem Country Fans ganz gespannt. „Nashville“ handelt u. a. von einer Country Queen namens Rayna James, die von der „American Horror Story“ Darstellerin CONNIE BRITTON gespielt wird und natürlich gibt es jede Menge hochkarätiger Gäste und eine dicke Portion Country Music. In Deutschland startet die TV-Serie im Senderpaket des Pay-TV-Programmanbieters „Sky“ und wird aller Voraussicht nach beim Sender „Fox“ ab 23. Februar 2013 ausgestrahlt. In den USA ist die Serie bereits im Oktober 2012 angelaufen und daher steht auch bereits ein Soundtrack mit 15 Titeln zu Verfügung (die Standard CD kommt mit 11 Songs), auf dem es die komplette Platte an Genre Stilrichtungen zu hören gibt. Hauptdarstellerin Britton ist in 5 Songs mit von der Partie, die Konkurrentin (und gleichzeitig der neue „Rising Star“ am fiktiven Nashville-Firmament) Juliet Barnes (gespielt von der „Heroes“-Cheerleaderin HAYDEN PANETTIERE) singt ebenfalls in 5 Songs und das sogar nicht einmal schlecht.

Blöd ist, dass nicht alle während der Folgen gespielten Songs auf dem Soundtrack der ersten Staffel vertreten sind, aber das kennt man ja bereits von anderen TV-Serien („True Blood“ oder „Treme“) zur Genüge. Von der ersten Folge hätte ich mir das tolle „Back Home“ von CHARLES ESTEN gewünscht und das starke „For Your Glory“ von HAYDEN PANETTIERE fehlt ebenfalls leider. Warum nicht gleich ein Doppel Album veröffentlichen, meine lieben Damen & Herren von „Big Machine Records“? Daran, dass es die Country Fans liebend gerne kaufen würden, kann es doch bestimmt nicht liegen, oder?

Egal! Zur Musik: Die ist „verdammt“ gut. „Buried Under“ von CONNIE BRITTON macht den Auftakt, ist gut zu hören mit Banjos, Mandolinen, tollem Slidegitarren- & Pedalsteel Arrangement und fürs Genre üblich starken Harmony Vocals. HAYDEN PANETTIERE begeistert mit dem Swamp-Country-Rocker „Telescope“, auch im romantischen „Love Like Mine“ zieht sie sich ganz gut aus der Affäre (ob da wohl Konkurrenz für „Taylor Swift“ heranwächst?) im vom Schlagzeugbesen gefühlvoll vorangetriebenen Duett „If I Didn’t Know Better“ von SAM PALLADIO & CLARE BOWEN scheint die Zeit stehen zu bleiben und vom Schwesternpaar LENNON & MAISY STELLA gibt es eine tolle, alternative akustische Version von „Telescope“.

Fazit: Nach dem kommerziellen Erfolg (zumindest in den USA) von „Glee“ und der Liebhaber-Serie „Treme“ für die „real music lovers“ gibt es jetzt auch eine Serie über Country Musik und deren Protagonisten – eigentlich lange überfällig. Auch wenn jetzt wieder ein paar Drohmails kommen – musikalisch erreicht es nicht ganz die Klasse von „Treme“, aber das ist an und für sich auch egal – Fakt ist, dass es sich bei „Nashville“ um beste TV-Serien-Unterhaltung handeln wird und das sogar (von ein paar Kinnhaken abgesehen) ohne Gewalt, Blut, Mord & Totschlag. Ob die deutsche Synchronisationsbande wieder ihren Teil dazu beitragen wird, die Serie zu versauen, wird abzuwarten sein. Das Album „Nashville – The Music Of Nashville“ ist ein empfehlenswerter Soundtrack für alle Country-Fans, die sich schon mal „warmhören“ möchten für die TV-Serie.

Veröffentlichung Soundtrack: 11. Dezember 2012

Verfügbar: CD & digitales Album (TT: 45:16 Minuten)

Label: Big Machine Records

Webseite des Labels: http://www.bigmachinelabelgroup.com/

Die offizielle Webseite bei ABC: http://beta.abc.go.com/shows/nashville 

KAUFEMPFEHLUNG:    KKKKKKKKKK (1,925)

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