MICHAEL C. KENT “FOR A MINUTE”

 

 

Michael C Kent - For A Minute

Eine markante Stimme eröffnet den „Simple Song“ vom Album „For A Minute ... „ eines
gewissen MICHAEL C. KENT:
Auf dem rückwärtigen Cover der CD sitzt eine sympathische Type freudestrahlend zwischen Palmen auf einem Ledersessel und hält eine elektrische Gitarre – sieht nach Strat aus, obwohl der Name der Marke nicht zu erkennen ist. Das ist Country Music – habe ich spontan beim Betrachten des Covers geschätzt.

 

 

 

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TITELVERZEICHNIS:

Simple Song
Go Your Own Way
For A Minute
Can’t Have You
Who’s Walking Out
And She Dances
And She Dances Reprise
Inside Of Me
Diesel N Dust
Mister Grey
Boat On The River
Come As You Are
Higher
Higher (Radio Mix)
Go Your Own Way (Video Clip)

 

Note:

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Und ich behalte recht, der erste Song beinhaltet warme Vocal Harmonien, vermittelt typisches Nashville-Wellness Flair und verwandelt sich nach 2 Minuten in eine regelrechte Hymne. Ich wette, wenn ich diesen Song  3 x höre, bekomme ich die Melodie nicht mehr aus dem Kopf.

Das zweite Stück kenne ich dann ganz gut, weil es sich im Original auf einer meinen Platten für die einsame Insel befindet. „Go Your Own Way“ – im Original gibt es den Song auf dem legendären 76er „Fleetwood Mac“ Album „Rumours“ – hier in einer flotten Country Rock Version mit feinen „Eagles“ Harmonien und druckvollen Gitarrenriffs. Das Album “For A Minute” ist im Oktober 2012 veröffentlicht worden, der Musiker wird vom Label Kuenstlerland Records betreut, das Unternehmen bietet sogar Nichtvertragskünstlern Produktionen an und ist auch eingesandten Demos jederzeit aufgeschlossen.

Die Stimme von Mister (nein, es ist nicht Clark) Kent erinnert mich an einen anderen Sänger, spontan aber fällt mir der Vergleich nicht ein, ist auch egal – während die tolle Ballade „For A Minute“ läuft, gucke ich auf seine Webseite und finde heraus, dass er auch Gesangstunden in seiner Heimatstadt (Krefeld) anbietet. Und er weiss durchaus, was er da tut, denn er singt klasse, arrangiert wohl die Harmonien selbst und auch sonst in jeder Note spürbar, dass hier ein Vollblutmusiker am Werkeln ist, der seine Songs mit jeder Faser lebt. „Can’t Have You“ ist mainstreamrockpoppig, geht – was den Sound betrifft - etwas in die Richtung der 80er Jahre und erinnert speziell an „Jefferson Starship“, „REO Speedwagon“ oder gar „Journey“. Das feine Gitarrensolo kommt ab Minute 02:40, wird dann aber leider schnell „ausgefadet“. Schade.

Who’s Walking Out“ erinnert mich zunächst an die – Wow! – „Doobie Brothers“. Feiner Rock-Pop-Groove, wieder gute Vocal Harmonien, zweistimmige Gitarrenlicks – mein persönliches Highlight bisher – geiles Solo – Gänsehaut – ein Song, wie ihn seit vielen Jahren die „Eagles“ versuchen zu schreiben. MICHAEL C KENT ist es gelungen.

 Nach der Ballade „And She Dances“ zeigt der Musiker im folgenden “Reprise” wie versiert er ist: Celtic Folk mutiert mit computergesteuerten Fiddles & Flöten zum instrumentalen folkrockigen Gute-Laune-Monster. Die Mandoline wird von ihm selbst gespielt. „Diesel In Dust“ ist ein wuchtiger Boogie-Rocker, der die donnernden Sounds von „ZZ Top“ und „Bon Jovi“ vermischt und das „Boat On The River“ (im Original von „Styx“) lässt der Musiker im romantisch-chansonesken Fahrgang aus den Lautsprechern schippern. „Come As You Are“ gibt sich kurz vor dem Ende noch einmal country-rockig mit starkem „Red-Dirt-Gitarrensound“ (Country Maniacs wissen, was ich damit meine, oder?)

Fazit: Tolles Album – hätte ich nicht gedacht, dass ich mal eine solch starke Country-Pop-Rock-Scheibe aus Deutschland zu hören bekomme.

Veröffentlichung: Oktober 2012 (TT: 46:52)

Verfügbar: CD & digitales Album

Label: Kuenstlerland Records

Webseite Label: http://kuenstlerland.de/

Webseite: http://michaelckent.com/

KAUFEMPFEHLUNG:    KKKKKKKKKK (1,819)

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