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Lewis Fieldhouse “Theodor Washington
And The Central Valley”

Lewis Fieldhouse - Theodor Washington And The Central Valley

Produktionsnotizen:

All Songs written and performed by
Lewis Fieldhouse

Produced and mixed by Alec Brits
Tracks produced by Oliver Price
Tracks mixed by Ben Ferrari
Mastered by Rogan Kelsey
Artwork by Dan Shay
Design by James Byrne

Backing Vocals:
Tim Hoover, Chris Howard, Alec Brits,
Ste Forshaw and Julian Gill

#xxx

01.
02.
03.
04.
05.
06.
07.
08.
09.
10.

TITELVERZEICHNIS:

Megan Are You Goin’ My Way?
Mary
Naked Psychopathic Blues
He Hath Made You Rich
Goodbye
Great White Hope
Feel In Love Fucket It Up
Live So Fast Kiss So Slow
No More
Istanbul

Time:

4:06
2:28
3:52
4:06
3:31
3:41
3:40
3:20
4:15
4:43

 

 

LEWIS FIELDHOUSE – Ein neuer Songwriter aus London, der sein Debüt Album „Theodor Washington And The Central Valley“ vorstellt. Ein kleines Durcheinander gibt es bei der Angabe der Release Datums (Zeitpunkt der Veröffentlichung). Während das Label den 02. Juni 2017 angibt, steht im bandcamp-Profil des Sängers der 02. Dezember 2016 und diese Angabe wird auch von amazon.de bestätigt. Eine Anfrage beim Label ergibt, dass die digitale Kopie im Dezember und die physikalische CD erst ein halbes Jahr später im Juli veröffentlicht worden ist. Das kann ich akzeptieren  (Zitat: Chucky aus „Sons Of Anarchy“). Stimmlich erinnert der Gesang am Anfang ein bißchen an die Kohorten der aufstrebenden Songwriter, die dem großen „Ed Sheeran“ nacheifern, obwohl die Klangfarbe eine ganz andere ist. Wenn er seine weiche Bruststimme mit viel Gefühl ansetzt, muss ich sogar oft an einen der drei Sänger der legendären Wesstcoast-Pop-Band „America“ denken. Auch die Musik kommt den Liedern dieser Gruppe sehr nahe. Das erste Stück „Megan Are You Goin‘ May Way“ besticht mit gut arrangierten Satzgesängen und toller gitarrenrockiger Instrumentierung. Doch dann kommt „Mary“ und nervt mit wimmernder-jammernder Kopfstimme ohne Ende – ich denke spontan an meine jaulende Katze, die früh um 6 Uhr den gesamten Haushalt aufweckt, weil der Freßnapf wieder mal vor Leere gähnt. Muss denn eigentlich jeder Sänger versuchen, sich am modisch wieder einmal angesagten Falsetto-Gesang zu versuchen? An der Musik selbst ist nichts auszusetzen. Gleiches gilt für den „Naked Psychopathic Blues“ und eigentlich auch für den Rest des Albums und so bin ich hin & hergerissen zwischen Weiß & Schwarz, Yin & Yang und Gut & Böse. Mein persofave = Liebling des Albums ist „Live So Fast Kiss So Slow“ – ein Song, der eigentlich für einen internationalen Hit prädestiniert ist – starke Melodien – Ohrwurmrefrain – guter Rock-Pop-Drive (152 bpm) – ein bißchen 60er70er Jahre-Flair entdecke ich auch zwischen den Zeilen - ein Stück, das für mich zu einem der Besten des Jahres (2017) gehört, definitely.

Fazit: Bruststimme sehr gut – Musik exzellent und gut ausgewogen arrangiert – Kopfstimme sehr gewöhnungsbedürftig und vom Niveau bis an schaurige „DSDS“-Qualitäten heranreichend.

Veröffentlichung CD: 02. Juni 2017 (TT: 37:49)
Veröffentlichung digital: 02. Dezember 2016

Verfügbar: CD & digitales Album

Web: http://www.lewisfieldhouse.com/  &  https://soundcloud.com/lewisfieldhouse

KAUFEMPFEHLUNG:    KKKKKKKKKK (1,887)

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