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Various Artists “Bravo Black Hits - Best Of 2017/2018”

Various Artists - Eurovision Song Contest 2018

Der 63. Eurovision Song Contest findet am
12. Mai 2018 in Lissabon statt, weil ein Jahr vorher der portugiesische Sänger SALVADOR SOBRAL den Wettbewerb in der Ukraine mit seinem Song "Amar pelos dois" gewonnen hat. Im Finale messen sich 26 Nationen um die Sängerkrone Europas, 20 davon werden durch die zuvor am 08. und 10. Mai stattfindenen Halbfinales bestimmt. Natürlich alle 43 Teilnehmer befinden sich auf der Doppel CD “All Aboard: Eurovision Song Contest Lisbon 2018”

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

TT: 80:57 (CD 1) & 77:15 (CD 2)

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TITELVERZEICHNIS DISC 1:

EUGENT BUSHPEPA (Albanien)
Mall

SEVAK KHANAGYAN (Armenien)
Qami (Berep)

JESSICA MAUBOY (Australien)
We Got Love

CESAR SAMPSON (Österreich)
Nobody But You

AISEL (Aserbaidschan)
X Cross My Heart

SENNEK (Belgien)
A Matter Of Time

EQUINOX (Bulgarien)
Bones

ALEKSEEV (Weißrußland)
Forever

ZiBBZ (Schweiz)
Stonesr

ELENI FOUREIRA (Zypern)
Fuego

MIKOLAS JOSEF (Tschechien)
Lie To Me

MICHAEL SCHULTE (Deutschland)
You Let Me Walk Alone

RASMUSSEN (Dänemark)
Higher Ground

AMAIA Y ALFRED (Spanien)
Tu Cancion

ELINA NECHAYEVA (Estland)
La Forza

SAARA ALTO (Finnland)
Monsters

MADAME MONSIEUR (Frankreich)
Mercy

SURIE (Großbritannien)
Storm

ETHNO-JAZZ BAND IRIAO (Georgien)
Black Beatles

YIANNI TERZI (Griechenland)
Oniro Mou

FRANKA (Kroatien)
Crazy

AWS (Ungarn)
Viszlat Nyar

TITELVERZEICHNIS DISC 2:

RYAN O’SHAUGHNESSY (Irland)
Together

ARI OLAFSSON (Island)
Our Choice

NETTA (Israel)
Toy

ERMAL META & FABRIZIO MORO (Italien)
Non Mi Avete Fatto Niente

IEVA ZASIMAUSKAITE (Litauen)
When We’re Old

LAURA RIZZOTTO (Lettland)
Funny Girl

DOREDOS (Moldawien)
My Lucky Day

EYE CUE (Mazedonien)
Lost And Found

CHRISTABELLE (Malta)
Taboo

VANJA RADOVANOVIC (Montenegro)
Inje

WAYLON (Niederlande)
Outlaw In ‘Em

ALEXANDER RYBAK (Norwegen)
That’s How You Write A Song

GROMEE feat. LUKAS MEIJER (Polen)
Light Me Up

CLAUDIA PASCOAL feat. ISAURA (Portugal)
O jardim

THE HUMANS (Rumänien)
Goodbye

JULIA SAMOYLOVA (Russland)
I Won’t Break

JESSIKA feat. JENIFER BREUNING (San Marino)
Who We Are

SANJA ILIC & BALKANIKA (Serbien)
Nova Deca

LEA SIRK (Slowenien)
Hvala, ne!

BENJAMN INGROSSO (Schweden)
Dance You Off

MELOVIN (Ukraine)
Under The Ladder

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50 Jahre Eurovision Song Contest! Nein, natürlich geht der diesjährige ESC in seine 63. Runde, das erste Mal wurde er im Jahr 1956 ausgestrahlt. Aber für mich bedeutet die ESC 2018 ein rundes Jubiläum, weil ich im Frühjahr 1968 zum ersten Male vor der Glotze gesessen habe und mir den Wettbewerb, der damals noch offiziell „Grand Prix Eurovision De La Chanson Europenne“ hieß, angesehen habe. Für Deutschland ist damals übrigens die norwegische Sängerin Wencke Myhre mit “Ein Hoch der Liebe“ angetreten und sie landete damit in der Endabrechnung auf dem sechsten Platz. Gewonnen hat am 06. April 1968 übrigens die spanische Sängerin MASSIEL mit dem minimalistischen Ohrwurm “La La La” vor dem Briten Cliff Richard und dessen Klassiker “Congratulations”.

Überhaupt, der diesjährige ESC könnte – was die bisherigen Studioaufnahmen aller teilnehmenden Länder betrifft – einer der qualitativ besten seit langem werden. Alexander Rybak, der sich die Krone 2009 aufsetzte, nimmt wieder teil. Mutig, mutig, ein Versuch von „Dana International“ ging 2011 deutlich in die berühmte Hose bzw blieb sogar im Halbfinale stecken. Johnny Logan konnte zwar 1987 nach siebenjähriger ESC-Abwesenheit zum zweiten Male gewinnen, aber das war damals eine gänzlich andere Zeit, in der die Konkorrenz noch nicht so groß war und der finale Sieger auch nicht von irgendwelchen pubertären Smartphone-Besitzern bestimmt wurde. Musikalisches Niveau spielte in den letzten Dekaden selten oder nur am Rande eine Rolle und schon alleine deshalb war es eine deftige Riesenüberraschung, dass im Vorjahr der portugiesische Sänger Salvador Sobral mit einer zarten Ballade den Wettbewerb gewonnen hat.

Neben dem norwegischen Violinisten-Songwriter Rybak schickt Albanien einen starken Rock Sänger ins Rennen, Israel präsentiert eine hochinteressante Alternative Pop Künstlerin, mit Jessica Mauboy tritt eine international renommierte Sängerin an für Australien und da stellt sich dann wieder die Frage <was haben die beim Eurovision Song Contest verloren?> und wenn die dabei sind, warum dann nicht Japan, Thailand, Neuseeland oder Haiti? Aber egal - auch für andere Länder sind in diesem Jahr ein paar gute Interpret(inn)en am Start, andere wiederum werden bereits im Halbfinale die Segel streichen müssen – natürlich kann die Studioaufnahme noch so gut sein, wenn es der Teilnehmer Live nervlich und gesanglich nicht hinbekommt, halbwegs zu überzeugen, wie das so oft der Fall gewesen ist mit den unerfahrenen Akteuren aus Deutschland, ist das oft einer der Gründe für das Versagen beim Contest. Weitere Teilnehmer, deren Studioaufnahmen nicht überzeugen konnten: Alekseev (Weißrußland) und ZiBZZ (Schweiz, ambitioniert-guter Beitrag, aber zu sehr am internationalen todgenudelten Radio-Pop orientiert, die gospel-poppige Nummer wird wahrscheinlich Live auch nicht so kraftvoll rüberkommen) stehen dafür beispielhaft.

Die „Großen Fünf“: Bei Deutschland muss man einfach abwarten, ob die „Ed Sheeran“-Kopie beim Publikum gut ankommt, ich finde den deutschen Beitrag wie bisher alle Songs von Michael Schulte eigentlich, farblos und langweilig. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Spanien versucht, den portugiesischen Erfolg des Vorjahres mit einer gefühlvollen Ballade zu klonen, aber ob die im Studio toll klingenden & komplexen Vocal Harmonien auch live so effektiv umgesetzt werden können, dass sie einen packen, wage ich zu bezweifeln. Frankreich? Ganz netter Chanson-Pop, aber auch irgendwo belanglos, damit lockt man heute sicherlich keinen mehr hinterm Ofen hervor. Gleiches gilt für den mit großem Brimborium angekündigten Beitrag von Großbritannien und wenn ich mir den anhöre, ist etwas Hoffnung da, dass Deutschland in diesem Jahr zumindest nicht den letzten Platz belegen wird. Italien bringt guten Italo-Pop aufs Parkett, aber ob dieser Song den Zeitgeist der smartphone-votenden Jugend“kultur“ trifft, bleibt zu bezweifeln. Egal – gefällt mir auf jeden Fall am besten von den „großen Fünf“, die wohl auch in diesem Jahr wieder kleinere Brötchen backen müssen. Auch das Siegerland Portugal wird nicht mehr den großen Erfolg wiederholen können, dafür klingt die sentimentale Fado-Ballade zu seicht.

Veröffentlichung: 20. April 2018

Verfügbarkeit: 2 CDs & Digitales Album

Veröffentlichendes Label: Polystar Records (Universal Music)

Info: Am 22. Juni (warum erst so spät?) erscheint die DVD zum diesjährigen Wettbewerb

Web: https://eurovision.tv/event/lisbon-2018

KAUFEMPFEHLUNG:    KKKKKKKKKK (2,043)

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